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Unter Refertilisierung versteht man das künstliche Wiederherstellen des Eileiters der Frau, beziehungsweise des Samenleiters des Mannes, wenn diese zuvor durch eine Sterilisation (Vasektomie) getrennt worden sind. Die Refertilisierung, auch Refertilisation oder Vasovasostomie, ist eine sehr erfolgreiche Methode um einen bestehenden Kinderwunsch nach vorausgegangener Vasektomie zu verwirklichen. Die Erfolgsrate von Refertilisierungen liegt bei etwa 75 Prozent – wenn die Sterilisation nicht länger als 10 Jahre zurückliegt. Damit sind die Erfolgschancen einer Refertilisierung wesentlich höher als bei einer künstlichen Befruchtung.
Der Wunsch einer Refertilisierung entsteht meist in Folge einer neuen Partnerschaft. Jeder zehnte Mann, der eine Vasektomie hat durchführen lassen, entscheidet sich Jahre später wieder für eine Refertilisation. Refertilisierungen werden in der Regel unter Vollnarkose, jedoch ambulant durchgeführt. Patienten müssen mit einer Operationszeit von zwei und vier Stunden rechnen. Die erfolgreichste Methode der Refertilisierung ist die Vasovasotomie.
Eine Refertilisierung ist ein komplizierter chirurgischer Eingriff, der zwar durch exakte Operationstechniken nur geringe Risiken birgt, jedoch immer von einem erfahrenen Urologen durchgeführt werden sollte. Besonders, wenn seit der Sterilisation schon Jahre vergangen sind, entscheidet die Erfahrung des Arztes maßgeblich über den Erfolg der Refertilisierung.
Die Refertilisierung ist im weitesten Sinne ein Gebiet der Reproduktionsmedizin, die sich hauptsächlich mit den verschiedenen Möglichkeiten einer künstlichen Befruchtung auseinandersetzt. Ausführliche Informationen zur Refertilisierung und weiteren Themenbereichen der Komfortmedizin gibt es auf myBody.de, dem Fachportal für Ästhetisch-Plastische Chirurgie.
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